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Eine der wichtigsten Seiten Deiner Website ist die Kontaktseite – Warum? Stell Dir vor: Du suchst zum Beispiel einen Business Coach oder einen Innenarchitekten. Du googlst ein bisschen und findest eine Website, die Dir außergewöhnlich gut gefällt. Der Inhalt, das Design, die Kernbotschaften – alles fühlt sich richtig an. Du bist davon überzeugt, dass dieser Service für Dich der Richtige ist. Jetzt möchtest Du diesen Service buchen. Dazu brauchst Du die Kontaktinformationen. Zack – und da sind wir auf Deiner Kontaktseite gelandet. Boom.

Deine Kontaktseite ist also die erste Seite, die Dein Kunde sucht, wenn er Dich buchen oder auf andere Weise Kontakt mit Dir aufnehmen möchte. Klingt ziemlich offensichtlich, ich weiß. Trotzdem ist die Kontakt-Seite die am häufigsten unterschätzte Seite auf Deiner Website.

Was sollte eine gute Kontaktseite enthalten? Klar die Kontaktinformationen. Eben – ist doch logisch! Mehr Liebe und Aufmerksamkeit wird der Regel Kontaktseite meist nicht entgegen gebracht. Aber das ist die Seite, wo Du Deinen Webseiten-Besucher, aka Deinen anonymen Webseiten-Besucher in einen potenziellen Kunden verwandelst.

Außerdem wollen wir nicht nur eine gute Kontaktseite, sondern die beste Kontaktseite – ever! Optimiert für Dich und Deine Lieblingskunden.

Also nochmal. Was gehört in eine gute Kontaktseite?
Jetzt gibt es eine wesentliche Frage zu klären. Was genau soll Dein Kunde auf der Kontaktseite machen? Diese Frage ist für jedes Unternehmen individuell. Zum Beispiel: Du hast ein Geschäft in einer schönen Lage, Deine Kunden kommen direkt zu Dir in den Laden. Man könnte auch sagen, Du hast Dich lokal etabliert. In Deiner Nachbarschaft ist Dein lokal bekannt wie ein bunter Hund. ABER – Du sehnst  Dich nach Frischfleisch. Das heißt, Du willst auch Kunden, die Dich noch nicht kennen. Und genau die finden Dich im Internet. Und wissen erstmal nicht, wie Sie zu Dir kommen.

So ist dann zum Beispiel die Wegbeschreibung sehr wichtig. Mit einer interaktiven Google Maps kannst Du Deinen Kunden ganz genau zeigen wo Du bist und wie man dich findet.

Und weil Dir deine Customer Experience so wichtig ist, kannst Du jetzt noch weitere Informationen einfügen. Zum Beispiel: Wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Dir kommt.

Deine Kunden sind mit dem Fahrrad unterwegs? Super – Wie kommt man mit dem Radl am Besten zu Dir?

Deine Kunden fahren auf keinen Fall Fahrrad es sei denn in einer Rikscha oder während dem Kurztripp nach Sylt?! Der spiegelblanke SUV braucht einen Parkplatz und Du hast zufälligerweise einen Parkplatz im Hinterhof. Oder 2 Ecken weiter, im Parkhaus, ist immer was frei.

Mit diesen Infos kannst Du extra Punkten. Das geht alles auf´s „ich fühle mich mit dieser Marke wohl- Konto“.

Oder wie es May Angelou sagt :  ‘I’ve learned that people will forget what you said, people will forget what you did, but people will never forget how you made them feel.’

Okay – also ein Parkplatz kommt für Dich überhaupt nicht in Frage, Dein Standort ist überhaupt nicht wichtig. Du lebst eh als Digitaler Nomade mal hier mal da. Deine Kunden sollen Dich am besten nur online und digital kontaktieren. Gut! Wie? Telefon? Skype? Nur E-Mail?

Auf Deiner Kontaktseite ist es besonders wichtig, dass du die Informationen die Dir am Wichtigsten sind, betonst.

Dein Layout sollte so aufgebaut sein, dass die wichtigsten Informationen als erstes ins Auge springen. Wie – das kannst Du gerne Deinem Designer überlassen. Wichtig ist nur, dass der das auch weiß.

 

Was Du auf Deiner Kontaktseite unbedingt machen solltest.

Generell gilt: Wie im echten Leben. Sei fröhlich, freundlich, hilfsbereit und Du selbst. Dein Kommunikationsprozess sollte so agil wie möglich sein. Oder in anderen Worten: Sprich deutlich!

Klarheit ist mal wieder Key. Auf Deiner Kontaktseite zeigst Du dass Du der Experte bist und dass Du weißt wovon Du sprichst.

Auf dieser Seite baust Du eine Beziehung zu Deinem Kunden auf. Schaffst Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Du kannst zeigen wer Du bist und dass genau Du der richtige Ansprechpartner bist.

Wenn Du jetzt noch ein sympathisches Bild von Dir selbst mit auf die Seite packst, ist das kein eitles Schauspiel, sondern so bekommt Dein Kunde einen ersten persönlichen Eindruck von Dir.

Du bereitest die Basis für eine gute Zusammenarbeit, kannst Erwartungen setzen und steuern und gezielt wichtige Informationen geben und abfragen.

Damit ist der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit gelegt, und Du kannst direkt los legen.

Ermutige Deinen Webseiten Besucher Kontakt zu Dir aufzunehmen. Stell Dir vor, Dein Kunde träfe Dich auf einer Veranstaltung zum ersten Mal – würdest Du ihm wortlos Deine E-Mail Adresse zustecken – Nein. Du würdest die Gelegenheit nutzen ihn ganz bestimmte Dinge zu fragen. Mehr über ihn heraus zu finden. Wer bist Du was machst Du? Etc.

Was willst Du wissen und was soll dein Kunde wissen?

Wichtige Informationen die du abfragen könntest sind zum Beispiel: Wie hast du mich gefunden?
Gibt es sonst noch etwas das ich wissen sollte?

Wichtige Informationen die deinem Kunden helfen könnten, sind zum Beispiel:

Deine Öffnungszeiten, eine Anfahrtsbeschreibung, häufig gestellte Fragen, wann kann ich mit einer Antwort rechnen. Use.

Tja und dann gibt es da noch ein paar Sachen die Du auf Deiner Kontaktseite lieber nicht machen solltest.

ALLLE, also wirklich alle, alle Kontaktinfos die es von Dir gibt, einbauen.

Telefon, Adresse, E-Mail, Fax, Telefon, Xing, linkedin, facebook, periscope, snapchat, twitter, Instagram, Pinterest, Breiftauben-Postfachstelle, Sozialversicherungsnummer usw.

Nur die wichtigsten Infos gehören auf Deine Kontaktseite. Nicht ALLE! Wenn Du auch aktiv im Social Media Markteing machen bist, möchtest Du wahrscheinlich auch alle Social Media Konten hier einfügen. Ich weiß das ist verlockend. Aber bitte – resist it. Es gibt einen viel besseren Weg. Zum Beispiel: Deine Social Media Integration systematisch auf deiner Webseite verteilen und einsetzen – aber dazu ein andermal mehr. Entscheide Dich für einen Account. Nur einen. Damit Dein Kunde sich nicht überfordert im Internet Nirvana verliert.

Sobald Dir ein Kunde eine E-Mail geschickt hat, könntest Du zum Beispiel eine automatische Antwort einrichten, die auf Deine facbook Page verweist und wann mit einer Antwort gerechnet werden kann.

Eine andere gute Kombination ist zum Beispiel eine E-Mail Box und ein Instagram-Feed.

So jetzt nochmal in aller Kürze, denn in der Kürze steckt die Würze:

Was inhaltlich auf Deine Kontaktseite gehört:

  • FAQ
  • Kontaktdetails wie Eine E-Mail Adresse, Deine Adresse – Google Maps, Deine Telefonnummer
  • Öffnungszeiten, bzw. eine Angabe zur Erreichbarkeit
  • Eine Kontakt-Form – ein Feld in das man direkt E-Mails schreiben kann.

Und am Wichtigsten ist, dass Du Dir ganz individuell die Frage stellst, was Dir wichtig ist und wie Dich Deine Kunden erreichen und kontaktieren soll.

 

DONT`S

  • Zu viele Informationen auf einmal
  • Alle Social Media Accounts einfügen

 

Deine Kontaktseite sollte die beste Usability deiner ganzen Webseite haben. Ein guter Weg herauszufinden ob Deine Kontakt-Page so funktioniert, wie Du Dir das vorstellst ist, der sogenannte Hausfrauen-Test. Frag Freunde, Familie und Kollegen, nach ihrem Feedback.

  • Wie schnell – Wird Deine Contact Page schnell und einfach gefunden?
  • Kann man die Kontakt- Details wie Deine Adresse – Deine E-Mail und
  • Kann man die Schrift und alle Infos einfach lesen?
  • Funktioniert Deine Kontakt Form einwandfrei?
  • Sind alle Daten korrekt?
  • Und ermutigt Diene Seite Deinen Besucher Dich tatsächlich zu kontaktieren?
  • Wie fühl sich Deine Kontaktseite an? Möchte man auch tatsächlich Dich kontaktieren?

 

So, jetzt bist Du an der Reihe. Schreibe einen Kommentar und lass und wissen was Deine 3 Top- Verbesserungen sind, die Du in Deine nächste Kontaktseite einbauen lassen möchtest?

 

 

About Sarah

 

Wer steckt hinter dem Blog?
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Von UI zu Branding und Oldschool Büchern. Ich kreiere frische Designs für Entrepreneurs und Creative Agencys.

Es gibt so viele Möglichkeiten den ersten guten Eindruck zu hinterlassen. Denn Du weißt ja nie wo Dein Traumkunde auf Dich wartet.

Let´s make all those places count.

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